NEWS

Traumhaftes " Marathon Wetter", viele und spannende Wettkämpfe prägten ein gelungenes Event auf dem Gelände von Alstereck. Das idyllisch gelegene Bootshaus zog viele Aktive und Betreuer*innen aus 6 Bundesländern an um sich in Hamburg zu messen.
Auch unsere Präsidentin Andrea Sönnichsen verfolgte gespannt das Treiben der Wildwassersportler auf der ruhigen Oberalster. Besonders beeindruckt war Andrea über die faire und familiäre Stimmung und das Alter der Teilnehmer*innen zwischen 8 und 72 Jahren. Nach der Siegerehrung wurden die erfolgreichen Sportler*innen für ihre Erfolge in 2021 in einem würdigen Rahmen beglückwünscht.
 
Ein besonderer Dank geht an die Vereine Alstereck für seine Unterstützung und dem Verein Oberalster VfW für die Ausrichtung mit ihren vielen fleißigen Helfer*innen um das Team von Manfred Brüggemann und Frank Johannsen.
 
 

NSG Elbe und Inseln - Was erlaubt ist und was nicht

Die aus unserer Sicht restriktive Verordnung des Naturschutzamtes Stade betreffend die Niedersächsische Elbseite und die Niedersächsischen Teile der Inseln ist bereits in Kraft. Die zeitlich befristete mündlich erteilte Erlaubnis zum einmaligen Zelten ist zum Ende des Jahres 2021 ausgelaufen und nicht erneuert worden. Unsere Bemühungen um eine auch im Sinne des Naturschutzes lenkende und regulierende Freistellung an bestimmten Stellen für unmotorisierte Wasserwanderer mit Ökologieschulung und Verbandszugehörigkeit sind auf fehlende Kompromissbereitschaft der Behörde und der Naturschutzverbände gestoßen. Die Gespräche laufen noch, aber es gibt wenig Anlass zu Optimismus. Bestehende Camps und Berichterstattung darüber haben unsere Position nicht verbessert. Die Bestimmungen der Verordnung gelten bis zur mittleren Hochwasserlinie. Dort endet die Zuständigkeit des Naturschutzamtes. Alle folgenden Bestimmungen (für die niedersächsischen Gebiete) gelten für alle Wassersportler, auch motorisierte. Eine differenzierende Bewertung der Störwirkung und eine entsprechende Regelung und Kommunikation haben leider nicht stattgefunden. 

Weiterlesen ...

© Senatskanzlei Hamburg
Für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Kanusport ist Karl-Uwe Ebert, bei einem feierlichen Festakt im Hamburger Rathaus am 22. November, vom Hamburger Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher mit der ‚Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes‘ ausgezeichnet worden.
Um mit der 1926 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg gestifteten Medaille ausgezeichnet zu werden ist ein mindestens 25-jähriges freiwilliges und ehrenamtliches Engagement Voraussetzung.
Karl-Uwe Eberts aktive Zeit als Canadierfahrer endete 1969. Im selben Jahr trat er das Amt des Sportwartes in seinem Heimatverein Hanseat Hamburg an. Hier trainierte er jährlich bis zu 25 aktive Sportler die in der Zeit sehr gute Platzierungen bei Wettkämpfen und Deutschen Meisterschaften erringen konnten.
1991 übernahm er dann das Amt des Rennsportwartes im Hamburger Kanu Verband, daneben arbeitete er für 4 Jahre als offizieller Honorartrainer des HKV und führte noch für 5 Jahre als 1. Vorsitzender den Verein Hanseat Hamburg. In seiner 30jährigen Amtszeit als Kanu Rennsportwart organisierte er die Norddeutschen Kanu-Rennsport Meisterschaften, die mit wenigen Ausnahmen immer in Hamburg auf der Regattastrecke in Allermöhe stattfanden. Höhepunkte seiner Arbeit waren die Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Hamburg. Schon 1991 (erste gesamtdeutsche Meisterschaft) und 1996 war er maßgeblich an der Organisation beteiligt. Für die nächsten 4 Meisterschaften hatte Karl-Uwe Ebert die Gesamtleitung inne. Während der Jahre baute er ein kompetentes Regattateam auf. Gemeinsam mit Volkmar Schulze, Vero Köhler und Klaus Lehmann konnte er somit unter schwierigsten Bedingungen infolge der Corona Pandemie auch die 100. Deutsche Meisterschaft erfolgreich durchführen.
Sein Amt als Rennsportwart hat Uwe nun nach 30 Jahren seinen kommissarisch eingesetzten Nachfolger Arne Bandholz übergeben und freut sich darauf mit seiner Frau mehr Zeit zu verbringen.

Am Dienstag, den 30.11.2021 um 19 Uhr laden wir alle Seekajakfahrer*innen und solche, die es werden wollen, zum Auftakttreffen Seekajak Hamburg ein.

Wir, Anna Zorndt und Wolfhard Baader, sind zusammen Küstenbeauftragte im Hamburger Kanuverband (HKV). Wir kümmern uns für den HKV um Ausbildung und Revierangelegenheiten im Seekajakbereich. Unser Ziel ist es außerdem, euch Hamburger Seekajakfahrer*innen miteinander zu vernetzen und so Klönschnack, Wissensaustausch und vereinübergreifend organisierte Fahrten oder Workshops anzuregen.

Um herauszufinden, was eure Vorstellungen und Wünsche an uns als HKV Küstenreferent*innen sind, und was ihr noch für Ideen oder Fahrten- und Ausbildungsbedarf habt, möchten wir euch zu einem Treffen einladen. Meldet euch einfach an über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Betreff "Auftakttreffen". Ihr bekommt dann kurz vor der Veranstaltung einen Link zugesendet. Kurz vor 19 Uhr könnt ihr euch dann einloggen - gern schon mit einem Punsch oder Glühwein dabei! :) Wir freuen uns auf euch! Ahoi, Anna Zorndt und Wolfhard Baader

Seid ihr schon für unseren Newsletter angemeldet? Darin informieren wir über unsere Ausschreibungen und anderes Neues aus dem Bereich Seekajak. Dafür anmelden könnt ihr euch mit einer Mail an kueste(at)hamburger-kanu-verband.de mit Betreff "Newsletter" sowie eurem Namen und eurem Verein in der Mail.

Ausschreibung Auftakttreffen

2. April Hamburg - Savoy-Kino
Die Kurzfilmreihe Best-of-Outdoor geht am 2. April im Hamburger Savoy-Filmtheater in die zweite Saison. Mit EISKAJAKFILM präsentiert die Reihe eine Produktion von Kajaklegende Olaf Obsommer. Der Film erzählt das unglaubliche Vorhaben eines Kajakteams die Wasserfälle im Norden Islands im Winter zu befahren. Mit dabei Extremkajak-Weltmeister Sam Sutton. Am bekannten Goðafoss gelingt dem Quartett u.a. die Erstbefahrung des 14 Meter hohen Hauptfalls im Winter. Gezeigt werden waghalsige Befahrungen in bizarr winterlicher Eislandschaft. Weitere Sportarten der Tour: Bergsteigen, Downhill-Skateboard, Bike-Trial, Ski und Base-Jumping. Im rund 2-stündigen Programm warten außergewöhnliche Abenteuer, sensationeller Sport und bildgewaltige Eindrücke von den schönsten Plätzen für Outdoorsport auf Euch. Drehorte: Nepal, Georgien, Island, Spanien und die Alpen.
Foto: Michael Neumann

Was? Instruktor-Ausbildung Stand-Up-Paddling nach Richtlinien des Deutschen Kanu Verbands mit insgesamt 18 LE (Basis Modul I) Wer? Erwachsene (ab 18 Jahren) mit fortgeschrittenen Erfahrungen auf dem SUP, Trainer/Innen und ÜbungsleiterInnen aus dem Kanubereich mit fortgeschrittenen SUP-Erfahrungen (Mindest-/Maximalteilnehmerzahl pro Lehrgang 10 Personen)

Wo? Gewässer: Alster und deren Seitenarme, Treffpunkt Bootshaus Alster-Canoe-Club e.V., Ludolfstrasse 15, 20249 Hamburg (Parkplätze stehen eingeschränkt zur Verfügung)

Wann? Samstag, 09.04. bis Sonntag 10.04.2022 jeweils 9-18 Uhr

             Samstag, 14.05. bis Sonntag 15.05.2022 jeweils 9-18 Uhr

             Samstag, 24.09. bis Sonntag 25.09.2022 jeweils 9-18 Uhr

Voraussetzungen: Mindestalter 18 Jahre; sichere Beherrschung des SUP-Boards und -Paddeltechniken; SUP-Erfahrung in verschiedenen Gewässerarten; ausreichende Kenntnis in Materialkunde (dieser Lehrgang ist nicht an SUP-Neulinge bzw. SUP-Anfänger gerichtet)

ACHTUNG: Auf Basis des Hygienekonzepts unterliegt die Teilnahme der 2G-Regel (es gelten die zum Veranstaltungstermin aktuellen Corona-Vorschriften der Stadt Hamburg, des Hamburger Sport Bund und des Alster Canoe Club e.V.

Hier geht es zur Ausschreibung: pdf SUP-Instruktor 2022

Ausschreibung:

Ausbildung zum SUP-Instruktor DKV (Basis Modul I) Download Ausschreibung

Was?
Instruktor-Ausbildung Stand-Up-Paddling nach Richtlinien des Deutschen Kanu Verbands mit
insgesamt 18 LE (Basis Modul I)
 
Wer?
Erwachsene (ab 18 Jahren) mit fortgeschrittenen Erfahrungen auf dem SUP, Trainer/Innen und
Übungsleiter*innen aus dem Kanubereich mit fortgeschrittenen SUP-Erfahrungen
 
Wo?
Gewässer: Alster und deren Seitenarme, Treffpunkt Bootshaus Alster-Canoe-Club e.V.,
Ludolfstrasse 15, 20249 Hamburg (Parkplätze stehen eingeschränkt zur Verfügung)
 
Wann?
Samstag, 26.06.2021 bis Sonntag, 27.06.2021 jeweils um 09:00-18:00 Uhr Download Anmeldung Juni
Samstag, 24.07.2021 bis Sonntag, 25.07.2021 jeweils um 09:00-18:00 Uhr Download Anmeldung Juli
(Mindest-/Maximalteilnehmerzahl pro Lehrgang 10 Personen)
Weiterlesen ...

Das eFB wurde geschaffen, um eine leichtere Pflege und bessere Auswertbarkeit der Fahrtendokumentation der Mitglieder zu erhalten. Ein wesentlicher Wunsch wurde dabei umgesetzt; die zentrale Speicherung der Daten nach den Vorgaben des Datenschutzgesetzes um die Reduzierung der in den vielen Vereinen bestehenden unterschiedlichen Speicher- und Verarbeitungsverfahren.

Weiterlesen ...

Liebe Vereine und Einzelmitglieder
wir möchten Euch herzlich zum HKV-Anpaddeln 2022 einladen. Es handelt sich um eine im DKV-Programm eingetragene Gemeinschaftsfahrt, die um das Kanuheim in Barum stattfinden soll.
Wie Ihr der Ausschreibung entnehmen könnt, gibt es eine Vorfahrt nach Barum, die am Samstag, 09. April 2022 um 08:00 Uhr ab Bootshaus der Niederdeutschen Wanderpaddler startet. Wer am Sonntag von Barum aus nach dem Anpaddeln nicht zurück zu NW paddeln möchte, kann sich den begrenzten Plätzen einer Rücktransports-Fahrgemeinschaft anschließen.
Das Anpaddeln selbst ist dann am 10. April 2022, mit Start um 11:00 Uhr ab Kanuheim Barum.
Hier bieten wir 2 Tourvarianten an, die in ihren Ansprüchen unterschiedlich sind.
So ist hoffentlich für Euch Alle ein schönes Angebot dabei!
Helfende Hände werden natürlich immer gern gesehen, daher hängt diesem Schreiben auch noch der Aufruf einer Gemeinschaftsarbeit an zwei Terminen (26. März 22 und 02. April 22) an.
Natürlich haben wir „Corona im Blick“ und orientieren uns an den für Hamburg und für Niedersachsen geltenden Landes-Verordnungen und an unserem eigenen Wunsch, uns Alle gesund zu erhalten.
Bitte beachtet die jeweiligen Anmeldeschlüsse.
Greift daher fix zur Mail und meldet Euch (an). 
 
 

Mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Präsidenten Reinhard Ranke erhalten, der nach schwerer Krankheit gestern Abend im Kreis seiner Familie gestorben ist. 

Reinhard war vom 20.05.2008 bis 23.06.2020 Präsident des Hamburger Kanu-Verbandes e.V.

Er hat sich nicht nur regional, sondern immer auch national dafür eingesetzt, große sportliche Ereignisse nach Hamburg zu holen.

Durch seine organisatorische Mitwirkung für die 100-jährige Jubiläumsfeier des DKV im Jahr 2014 haben wir Hamburger ein großartiges freizeitsportliches Programm angeboten, das den aus ganz Deutschland angereisten Kanuten bis heute in schöner Erinnerung geblieben ist.

In den Jahren 2014 und 2018 unterstützte Reinhard die Ausrichtung der Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften in Allermöhe, auch der Kanu Polo Bundesländervergleichskampf im Hamburger Stadtpark konnte im vergangenen Jahr als großer Erfolg verbucht werden.

Der Para-Kanusport wurde Reinhard zur Herzensangelegenheit, den er als Ressortleiter seit 2018 auch auf Bundesebene im DKV vertreten hat. Allermöhe etablierte sich durch ihn zum Stützpunkt für Para-Kanu.

Darüber hinaus beteiligte Reinhard sich aktiv an für uns Paddler wichtigen Gremien, wie der HSB-Wassersportkommission und dem HSB Hauptausschuss. 

Trotzdem hatte er stets ein offenes Ohr für die alltäglichen Anliegen aller Kanuten wie auch für die Nachbarn und Stellplatzmieter um das Kanu-Wanderheim „Barum“. 

 

Wir alle werden Reinhard sehr vermissen!

Unser Mitgefühl in dieser Zeit gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau Ilona und seinem Sohn Timo.

 

Andrea Sönnichsen-Enders 

Präsidentin 

 

Liebe Hamburger Kanufamilie,

wie Sie/Ihr der aktuellen Berichterstattung mit Sicherheit entnommen habt, haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auch den Kanubetrieb in den Vereinen und im Verband komplett im Griff.
Unsere individuellen Sportinteressen müssen hier vernünftigerweise zurückstehen.
Mit Allgemeinfügung vom 15.3.2020 hat der Hamburger Senat die Restriktionen nochmals verschärft. 

Seit gestern ist der gesamte Sportbetrieb in öffentlichen oder vereinseigenen Anlagen untersagt!! Von der Schließung betroffen sind in unserem Fall sämtliche vereinseigene Räume und Außenanlagen. Das beinhaltet auch Umkleiden, Toiletten und vereinseigene Wasserzugänge / Steganlagen. Damit ist leider auch der individuelle Sportbetrieb nicht mehr möglich. Das Verbot gilt zunächst bis zum 30.4.2020!!! Wir bitten eindringlich, dieser bußgeldbewehrten Anweisung Folge zu leisten.

Wir sind in engem Kontakt mit dem Hamburger Sportbund und dem Deutschen Kanu-Verband und werden schnellstmöglich informieren, wenn sich die Situation verändern sollte. Für das Landesleistungszentrum Allermöhe gibt es folgende Auswirkungen:

▪ Alle gemeinsamen Trainingsmaßnahmen der einzelnen Trainingsgruppen im Leistungszentrum in Allermöhe sind bis auf Weiteres abgesagt.                                            

▪ Das Leistungszentrum Allermöhe ist bis auf Weiteres für jeglichen Sportbetrieb gesperrt. Ausnahmen sind nur nach vorheriger Antragsstellung durch den Verband und Vorliegen einer schriftlichen Genehmigung des Landessportamt möglich.                 

▪ Die Schließanlage des Leistungszentrums ist deaktiviert, so dass kein unberechtigter Zugang möglich sein wird. 

Wir wollen damit die Bestrebungen der Bundesregierung, des Hamburger Senats und aller übergeordneten Sportorganisationen aktiv unterstützen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten und erreichen, dass kein Sportler, Trainer oder Funktionär einer unnötigen Gefahr ausgesetzt wird.

Barum: Keine Übernachtung im Kanuwanderheim, auf dem  Zeltplatz und in Wohnwagen und Wohnmobilen bis 18. April 2020 erlaubt.
Für Barum gilt die niedersächsische Verordnung vom 17.03.2020: 
1. Betreibern von Beherbergungsstätten und vergleichbaren Angeboten, Hotels, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen, von Ferienzimmern, von Übernachtungs-und Schlafgelegenheiten und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.
 


Präsidium des Hamburger Kanu-Verbandes

Den letzten Renntag der Para Kanu WM krönte Edina Müller, Hamburger KC, mit einem zweiten Platz in der Kl 1. Sie selbst sagte nach dem Rennen überglücklich: „ Ich bin sofort ins Rennen gekommen, hatte einen tollen Start.“ Auch André Brendel, der Bundestrainer, war nach dem Rennen voller Lob für die Athletin, die sofort nach der Babypause wieder den Anschluss an die Weltspitze gefunden hat: „Edina ist ein ganz starkes Rennen gefahren. Sie hat von Anfang an die Ukrainerin Mazhula, immerhin Weltmeisterin 2018, unter Druck gesetzt. So nach der Pause wieder zurückzukommen, zeigt, wieviel Potential noch drin steckt im Hinblick auf die Paralympics 2020 in Tokio.“ Edina Müller holte mit diesem Erfolg auch den Quotenplatz für Deutschland in der Startklasse Kl 1. Tokio wäre dann die vierte Paralympics Teilnahme für die 36-jähirge Rollstuhlfahrerin. Sie nahm zweimal im Wheelchairbasketball mit Erfolg(Gold- und Silbermedaille) teil, und gewann in Rio die Silbermedaille im Kajak. Ebenfalls einen Quotenplatz für Tokio holte sich Tom Kierey, KC Borussia Berlin, in der Startklasse Kl 3. Er wurde im A-Finale Achter. André Brendel dazu: „Tom Kierey hat sich gut verkauft, und den Quotenplatz erreicht. Der Trainingsrückstand durch die Berufsbedingte Pause war in der schnellsten aller Startklassen nicht kurzfristig wettzumachen. Doch für das nächste Jahr sehen die Planungen so aus, dass Tom Kierey sich im Betrieb freistellen lassen kann, um sich voll auf die Paralympics zu konzentrieren.“ Der Silbermedaillengewinner von Rio musste auf Grund seiner Ausbildung als Bootsbauer nicht nur eine Wettkampfpause einlegen, sondern konnte nur noch in sehr reduziertem Umfang trainieren. Ein Problem, dass viele Para Kanuten haben, die Vollzeit berufstätig sind. In der Startklasse Kl 2 kam Ivo Kilian vom Halleschen KC 54 auf einen neunten Platz im A-Finale. Mit diesem Ergebnis ist der 42-jährige überhaupt nicht zufrieden. Er fand dafür drastische Worte. „Ich ärgere mich sehr, dass ich nicht an die Zeiten aus Vorlauf und Halbfinale anknüpfen konnte. An den Bedingungen lag es sicher nicht.“ Der Bundestrainer sah es ähnlich und meinte dazu: „ Ivo Kilian kam diesmal nicht richtig in sein Rennen. Vorlauf und Halbfinale waren deutlich besser. Vor allem die Dynamik fehlte.“ Insgesamt erreichten die Para Kanuten der deutschen Nationalmannschaft bereits vier Quotenplätze für die Paralympics 2020. Damit sind die deutschen Para Kanuten in vier von den sechs möglichen paralympischen Startklassen vertreten. In den Startklassen Kl 2 und Vl 3 der Männer und Kl 3 der Damen wird das noch im nächsten Jahr bei der Weltmeisterschaft der Para Kanuten in Duisburg auf der Wedau möglich.
Neben der Silbermedaille von Edina Müller im paralympischen Kajak konnten die deutschen Para Kanuten noch zwei Silbermedaillen in der Vl 1 durch Esther Bode, Hamburger KC, und Peter Happ, VfK Wuppertal, erkämpfen. Dazu kommen noch A-Final-Teilnahmen von Anja Adler und Ivo Kilian, beide Hallescher KC 54, Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein, Tom Kierey, KC Borussia Berlin, und Felicia Laberer, Aktiv e.V. Stahnsdorf, die das B-Finale erreicht hatte. „Insgesamt bin ich mit der Vorstellung der gesamten Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben mehr erreicht, als noch im Frühjahr zu erwarten war. Alle haben hervorragend trainiert und konnten hier in Szeged ihre Leistungen abrufen. Vier Quotenplätze bereits jetzt zu haben, erleichtert die Vorbereitung auf die nächste Saison und die Paralympics natürlich sehr.“ Sagte der Bundestrainer abschließend.
Christel Schlisio / Bilder: von Angelika Kriszka und Martina Tirolf
Bild oben Niko Classen (Ressort Parakanu Hamburger Kanu Verband), Edina Müller (Hamburger Kanu Club), Arne Bandholz (Trainer HKV und HKC) , Esther Bode (Hamburger Kanu Club), Bild Mitte: Edina Müller, Bild unten: Esther Bode

Sechs Frauen und ein Mann bilden die Parakanu-Nationalmannschaft 2022
An der nationalen Parakanu-Sichtung in Duisburg auf der Regattabahn nahmen am Samstag, 30.Mai 2022, Sportler und Sportlerinnen aus sieben Vereinen teil. Nachdem am Freitag bereits die 1. Nationale Klassifizierung stattfand, konnten neue Sportler an den Ausscheidungsrennen teilnehmen, und ihren Stand im nationalen Wettbewerb feststellen. Dem Bundestrainer Andre Brendel und seinem Team fiel jedoch auf, dass nur eine einzige junge Athletin neu dazu kam. Hier gilt es, wie es auch Ressortleiter Volker Reichel bemerkte, weiter und noch intensiver die Werbetrommel für diese erfolgreiche paralympische Sportart zu rühren.
Jeder Athlet hatte in zwei Rennen die Chance die Zielzeiten für die Aufnahme in die Nationalmannschaft zu erreichen. Bereits im ersten Rennen schafften Anja Adler und Anas Al Khalifa, beide SV Halle Parakanu, Edina Müller und Lillemor Köper, beide Hamburger KC, sowie Katharina Bauernschmidt vom WSV Niederrhein Duisburg die A-Norm. Anja Adler meinte nach ihrem Rennen: „ Ich konnte meine Leistung wie geplant abrufen, vor allem zum Rennende hin konnte ich noch eine sehr gute Leistung bringen. Wir konnten bisher nur wenig auf dem Wasser trainieren, aber hier hat es sich gezeigt, dass Ergometer-Training eine gute Alternative sein kann. Wobei Paddeln auf dem Wasser und in der Natur natürlich etwas viel schöneres ist.“ Esther Bode vom Hamburger KC erreichte die B-Norm. Zu den erfolgreichen Hamburger Starterinnen sagte der Heimtrainer Arne Bandholz: “Ich bin natürlich sehr zufrieden, dass alle Drei ihre Leistungen bestätigen konnten. Sie waren ja bereits im letzten Jahr sehr erfolgreich, Edina Müller als Goldmedaillengewinnerin von Tokio in der Startklasse Kl 1, Lillemor Köper mit dem Gewinn des Weltmeistertitels und Esther Bode als Zweite der WM, beide in der Startklasse Vl 1.
Weiterlesen ...

Auf der 16. Hamburger Sportgala wurde unsere Parakanutin Edina Müller vom Hamburger Kanu Club e.V. als Sportlerin des Jahres 2021 geehrt, sie konnte sich bei der Wahl gegen die nominierte Renée Luch (Judo) und Susann Beucke (Segeln) durchsetzen. Nach ihren paralympischen Erfolgen im Rollstuhlbasketball 2008 mit Silber und 2012 mit Gold wechselte sie 2014 zum Parakanusport, 2 Jahre später holte sie sich die Silbermedaille bei den Paralympischen Spielen in Rio. 2021 krönte sie ihre sportliche Laufbahn mit der Goldmedaille auf der 200 m Streck in Tokio. Am kommenden Samstag startet Edina bei den Sichtungsrennen für die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft auf der Regattabahn in Duisburg. Der Hamburger Kanu-Verband wünscht Edina und den anderen Hamburger Parakanuten viel Erfolg.
 
 
Foto: MUJ, Edina - Sieg auf der Deutschen Meisterschaft 2021 in Hamburg

Der erste Wettkampftag der Weltmeisterschaften in Kopenhagen endete für die deutschen Parakanuten mit zwei Medaillen in der Startklasse Vl 1 Damen. Auf dem Bagsvaerd See fuhr Lillemor Köper souverän zum Sieg. Ihre Vereinskameradin vom Hamburger KC, Esther Bode, kam auf den zweiten Platz vor der Paddlerin aus Frankreich. Die guten Wetterbedingungen heute halfen den Athletinnen, die ihr Boot nur mit den Armen und Schultern paddeln können. Denn der Va´a ist für sie bei Wind schwierig zu steuern. „Das war richtig großes Kino.“ So der Bundestrainer André Brendel nach dem Rennen. „Beide Sportlerinnen haben sich richtig gut verkauft. Lillemor Köper zeigte gute Nerven, als sie ihr Boot am Start nochmal ausrichten musste. Auch wenn Esther Bode einige Bogenschläge machen musste, um ihr Boot in der Bahn zu halten, hat sie ihren zweiten Platz gut herausgefahren.“ Die 37-jährige Rollstuhlfahrerin sagt zu ihrem Erfolg: „Ich find es total cool. Es war ein echt gutes Rennen, am Start war ich super weggekommen."
„Besser Gold bei den Paralympics und Silber hier, als umgedreht.“ War der Kommentar von Edina Müller zum Gewinn der Silbermedaille in der Startklasse Kl 1 bei den Weltmeisterschaften in Kopenhagen. In einer Neuauflage des paralympischen Finales bezwang diesmal Maryna Mazhula aus der Ukraine die 38-jährige Hamburgerin. Katherine Wollerman aus Chile wurde wieder Dritte. Foto: Andre Brendel Text: Christel Schlisio
 
Herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg!
 

Zwei Titel bei den Europameisterschaften in Poznan, Bronze für Edina Müller
„Es ist unglaublich, wie heute Anja Adler und Felicia Laberer auf den letzten Metern den Titel geholt haben.“ sagt der Bundestrainer Andre Brendel nach dem sehr erfolgreichen Abschneiden bei den Europameisterschaften der olympischen und paralympischen Kanurennsportler in Poznan/Polen.
Felicia Laberer, SC Berlin-Grünau, machte den Anfang in der Startklasse Kl 3. Die Französin Nelia Barbosa zeigte einen sehr schnellen Start, aber die 20-jährige Auszubildende schob sich immer näher heran, und schaffte es kurz vor der Ziellinie, noch die Französin abzufangen. Sie selbst sagt zu ihrem Rennen: “Das Rennen war noch nicht perfekt, aber nah dran.“
Natürlich hatte die Weltcup-Siegerin von Szeged von vor 3 Wochen, Anja Adler vom SV Halle, gehofft, ihre Leistung hier bei der Europameisterschaft wiederholen zu können. Dennoch sagt die 32-jährige Geologin nach dem Titelgewinn in der Startklasse Kl 2: „Ich bin gerade noch etwas sprachlos, aber überglücklich über das Ergebnis. Es war ein hartes Rennen. Die Ungarin genau neben mir hatte ich im Augenwinkel im Blick. Zum Glück konnte ich am Ende noch einen drauflegen. Ich möchte mich da auch beim ganzen Trainer- und Betreuerteam für ihre tolle Arbeit bedanken.“ Beide Sportlerinnen gewannen mit jeweils 7/100 Abstand vor ihren Konkurrentinnen.
„ Diese beiden Titel habe gezeigt, dass wir im Trainingsaufbau auf dem richtigen Weg Richtung Paralympics in Tokio sind.“ So der Bundestrainer.
Edina Müller, Hamburger KC, hatte in ihrem Finale sehr mit dem Gegenwind zu kämpfen, und kam erst auf der zweiten Streckenhälfte besser ins Rennen. Die 37-jährige Rollstuhlfahrerin startet in der Startklasse Kl 1, in der nur Arme, Schultern und Teile des Rumpfs beim Paddeln eingesetzt werden können. Auch ihr Rennen wurde erst auf der Ziellinie nach einem harten Kampf gegen die russische Fahrerin Dupik mit dem besseren Ende für Edina Müller entschieden.
Im Finale der Kl 3 Herren belegte Tom Kierey, KC Borussia Berlin, Platz 7. „Das Rennen gilt es noch zu analysieren, im Hinblick auf die Paralympics.“ Sagte Andre Brendel, Bundestrainer, hinterher. Der zweite Starter Felix Höfner, SC DHfK Leipzig, in dieser schnellen Startklasse belegte nach einem stark gefahrenen Rennen Platz 6 im Halbfinale. Der erst 16-jährige Schüler startet in seiner ersten internationalen Saison.
Der Fahrer vom Halleschen KC 54, Ivo Kilian, belegte in seinem Finale in der Kl 2 ebenfalls den 7.Platz.
Anas Al Khalifa, SV Halle belegte im Kajak der Startklasse Kl 1 Rang 9 im Finale, und im Va´a der Startklasse Vl 2 Platz 5 im Halbfinale. Der 28-jährige paddelt erst seit einem Jahr und zeigte eine ansprechende Leistung, wie der Bundestrainer dazu bemerkte.
Bereits am Vortag hatten die deutschen Damen im Va´a für Medaillen gesorgt. So belegte Annette Kummer, ESV RAW Cottbus, in der Vl 3 Platz 3. Katharina Bauernschmidt vom WSV Niederrhein Duisburg schaffte in der Vl 2 die Silbermedaille.
In der Vl 1 belegten Lillemore Köper und Esther Bode, beide Hamburger KC, Platz eins und zwei.
Mit dieser Medaillenausbeute belegte die deutsche Parakanu-Nationalmannschaft in der Nationen-Wertung Platz 2, hinter der Ukraine. „Diese Medaillen-Ausbeute unserer Sportlerinnen freut mich sehr. Alle arbeiten hart dafür. Gerade bei Felicia Laberer und Anja Adler zeigen sich bereits jetzt große Verbesserungen, die doch einige Hoffnungen wecken mit dem Blick auf die Paralympics in Tokio. Da für die nicht-paralympischen Disziplinen auch noch die Weltmeisterschaft in Kopenhagen im September ansteht, bestehen hier auch noch weitere Medaillenchancen.“ Sagte Bundestrainer Andre Brendel abschließend.
Christel Schlisio / Bilder: Andre Brendel

Es liegt ein anstrengendes Wochenende vor den deutschen Parakanuten. Denn einige bestreiten von morgen an zwei Wettkämpfe in zwei Ländern. Edina Müller (Hamburger Kanu Club), Anja Adler, Katharina Bauernschmidt und Annette Kummer werden sowohl am Donnerstag bei den Finals 2021 in Duisburg an den Start gehen, und dann gleich nach Poznan/Polen reisen. Dort finden ebenfalls ab Donnerstag die Europameisterschaften im olympischen und paralympischen Kanurennsport statt.

„Diese Europameisterschaft ist ein weiterer Höhepunkt in dieser Saison, wo wir uns der Konkurrenz stellen können.“ Sagt Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein Duisburg, zum Stellenwert dieses Wettkampfs. Die Va´a Paddlerin in der Startklasse Vl 2 hatte 2019 bei den letzten Europameisterschaften an gleicher Stelle Platz 4 belegt, und erhofft sich nach ihren starken Leistungen beim Weltcup vor drei Wochen in Ungarn einen Podestplatz. Genauso sieht das Anja Adler, SV Halle, die dazu sagt:“ Ich will auf jeden Fall versuchen an meine Leistungen vom Weltcup anzuknüpfen. Ich will weiter Wettkampfroutine im Hinblick auf die Paralympics sammeln, und auch einfach ein cooles Rennen zeigen.“ Anja Adler hatte in Ungarn ihren ersten Weltcup Sieg in der Startklasse Kl 2 eingefahren. Zum Doppelstart in Duisburg und Poznan sagt die 32-jährige Rollstuhlfahrerin: „Ich freue mich auf jeden Fall riesig, dass wir diese Woche mit den Finals die Möglichkeit haben, gleich zwei größere Wettkämpfe zu fahren.“ Als weitere Medaillengewinnerin des Weltcups wird Annette Kummer vom ESV RAW Cottbus in der Startklasse Vl 3 beide Wettkämpfe bestreiten. Sie fährt im ersten Jahr für die Nationalmannschaft und sagt: „ Ich freue mich sehr auf meine erste Europameisterschaft, und hoffe, an meine Leistung vom Weltcup anknüpfen zu können.“ Die 37-jährige Edina Müller vom Hamburger KC sieht ihre Wettkämpfe als weiteren Schritt zum Formaufbau für die Paralympics: „Ich hoffe, bei der EM den nächsten Leistungsschritt machen zu können. Wenn alles gut läuft, wäre ein Platz auf dem Treppchen absolut drin. Sehr wichtig für mich ist auch, wieder ein Rennen unter Wettkampfbedingungen, um für Tokio gut vorbereitet zu sein.“ Die Silbermedaillengewinnerin der Paralympics in Rio startet in der Kl 1.

Weiterlesen ...