NEWS

 1. Ausschreibung HKV-Seekajak-Treffen 2022 am 16.11.2022

Am Mittwoch, den 16.11.2022 von 21-22 Uhr laden wir alle Seekajakfahrer*innen und solche, die es werden wollen, zum Seekajak Hamburg Treffen 2022 ein. Link findet ihr in der Ausschreibung 

 2. Ausschreibung Navigationsworkshop am 11. und 25. Januar 2023

In diesem Workshop wollen wir euch die Grundlagen der Navigation mit Karte, Navi-Besteck und Gezeitenkalender beibringen. Das Erlernte werdet ihr dann mit einer Fahrtenplanungsaufgabe im Gebiet um Spiekeroog anwenden. Die Methoden der praktischen Navigation auf See mit Karte, Deckskompass, Peilkompass, Peilscheibe und Uhr erläutern wir ebenfalls. Der Workshop ist eine gute Vorbereitung für einen EPP 3 Küste Kurs. Anmeldung: Begrenzte Teilnehmerzahl. Anmeldungszeitraum startet am 15.12.2022, Anmeldungen davor können nicht berücksichtig werden! 

 3. Fortgeschrittene Rettungstechniken aus dem Seekajakbereich 05.02./27.04.2023

Als FahrtenleiterIn oder ÜbungsleiterIn in Gewässern wie der Unterelbe wird man sich vielleicht irgendwann mit der Frage beschäftigen, was eigentlich passiert, wenn es einem Teilnehmenden mal wirklich schlecht geht. Das könnte zum Beispiel eine schwere Seekrankheit sein, oder eine Bewusstlosigkeit. Hier können fortgeschrittene Rettungstechniken aus dem Seekajakbereich ein wirksames Werkzeug sein. Der Anmeldungsstart ist der 15.12.2022. Anmeldungen vorher können nicht berücksichtigt werden. Der Kurs richtet sich nur an Mitglieder des Hamburger Kanu-Verbandes und Hamburger Paddelvereine.

 4. Kommunikation auf See für FahrtenleiterInnen - und die, die es werden wollen 22.02.2023 von 19:00-22:00 Uhr Online

Mit einer souveränen Kommunikation vor, während und auch nach der Fahrt lassen sich so einige mögliche Schwierigkeiten vermeiden, Stresssituationen lösen und Schlüsse für zukünftige Touren ziehen. Sehr erfahrene FahrtenleiterInnen profitieren sicher von ihrer Erfahrung und Intuition. Der Weg dahin ist allerdings weit. In diesem Workshop wollen wir Euch einige Werkzeuge näherbringen, die als eine Art innerer Kompass diesen Weg wesentlich erleichtern können. Der Anmeldestart ist der 15.01.2023. Der Einwahllink wird einige Tage vor der Veranstaltung verschickt.

 5. Ausschreibung EPP3 Küste 02.bis 04. Juni 2023 

 Ort: Seegebiet Spiekeroog  - Der Kurs dient der Vermittlung und Prüfung der Inhalte des Europäischen Paddelpasses (EPP) Deutschland Stufe 3 Küste EPP Deutschland (hamburger-kanu-verband.de)

Anmeldungen werden ab dem 12.12.2022 entgegengenommen, Anmeldungen vorher können nicht berücksichtigt werden

 

 

Hallo Ihr Paddler*innen!
Hier kommen die Kentertermine für den Herbst 2022 und das Frühjahr 2023 beim VAF in Hamburg-Bahrenfeld.
Wie Ihr gleich seht, handelt es sich wieder um je 2 Termine für den Herbst und 2 Termine für das Frühjahr.
Hintergrund des geringen Angebotes ist die Tatsache, dass das Schwimmbad nur noch Termine von 20-22 Uhr anbietet und daher schon extrem viele Wochenenden (und auch Samstage) belegt sind.
Der VAF hat die Öffnungszeiten für seine eigenen Mitglieder in der Vergangenheit deutlich erweitert. Es ist auch in Zukunft nicht mit einer Änderung der Situation zu rechnen.
Derzeit gibt es keine Corona-Einschränkungen. Sollte sich die Situation zum Herbst hin ändern, informiere ich Euch.
Ich bitte um Anmeldung unter: kentertraining (at) t-online.de

2022

Sonntag 06.11.2022 20-22 Uhr
Sonntag 18.12.2022 20-22 Uhr

2023

Sonntag 08.01.2023 20-22 Uhr
Sonntag 05.02.2023 20-22 Uhr

Ort: VAF (Verein Aktive Freizeit e.V.), Bertrand-Russel-Str 4., 22761 Hamburg/Bahrenfeld

Wichtig: Die Boote müssen wie immer sehr sauber sein und spitze Boote bitte abkleben. Die Boote bitte vorab schon einmal beim Verein reinigen, damit der Zutritt v.O.schneller geht. Paddel mit Alu.-oder Stahlkante sind nicht zugelassen im Schwimmbad.
Bei Fragen gerne mailen
VG Rollo

Am Mittwoch, den 16.11.2022 von 21-22 Uhr laden wir alle Seekajakfahrer*innen und solche, die es
werden wollen, zum Seekajak Hamburg Treffen 2022 ein.
Wir, Anna Zorndt und Wolfhard Baader, sind zusammen Küstenbeauftragte im Hamburger Kanu-Verband (HKV). Wir kümmern uns für den HKV um Ausbildung und Revierangelegenheiten im
Seekajakbereich. Unser Ziel ist es außerdem, euch Hamburger Seekajakfahrer*innen miteinander zu vernetzen und so Klönschnack, Wissensaustausch und vereinsübergreifend organisierte Fahrten oder Workshops anzuregen.
Vor rund einem Jahr hatten wir das erste Seekajak Hamburg Treffen. Seitdem haben wir gemeinsam mit anderen Ausbilder*innen bereits 11 Seekajak-Veranstaltungen im Namen des Hamburger Kanu-Verbandes durchgeführt. Auf dieses Jahr möchten wir zurückblicken und planen, welche Schwerpunkte wir für das kommende Jahr setzen, Winter wie Sommer.
Bitte bringt eure Wünsche, vor allem aber eure eigenen Veranstaltungsideen mit!
Ihr müsst euch für das Treffen nicht anmelden. Weitere Informationen findet ihr hier: Ausschreibung_HKV-Seekajak-Treffen-2022.pdf

Wir freuen uns auf euch!
Ahoi,
Anna Zorndt und Wolfhard Baader

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Liebe Hamburger Paddler*innen,
Heim und Zeltplatz des HKV in Barum brauchen eure Hilfe. In diesem und auch im nächsten Jahr gibt es noch einige Dinge nachzuholen, die in den Vorjahren liegen geblieben sind. Daher in diesem Herbst noch mal zwei jeweils eintägige Termine für Gemeinschaftsarbeit vor Ort:

Samstag, 05. Nov 2022 von 10:00 bis maximal 17:00 Uhr
und
Samstag, 12. Nov 2022 von 10:00 bis maximal 17:00 Uhr 

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© Senatskanzlei Hamburg
Für seine langjährige ehrenamtliche Arbeit im Kanusport ist Karl-Uwe Ebert, bei einem feierlichen Festakt im Hamburger Rathaus am 22. November, vom Hamburger Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher mit der ‚Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes‘ ausgezeichnet worden.
Um mit der 1926 vom Senat der Freien und Hansestadt Hamburg gestifteten Medaille ausgezeichnet zu werden ist ein mindestens 25-jähriges freiwilliges und ehrenamtliches Engagement Voraussetzung.
Karl-Uwe Eberts aktive Zeit als Canadierfahrer endete 1969. Im selben Jahr trat er das Amt des Sportwartes in seinem Heimatverein Hanseat Hamburg an. Hier trainierte er jährlich bis zu 25 aktive Sportler die in der Zeit sehr gute Platzierungen bei Wettkämpfen und Deutschen Meisterschaften erringen konnten.
1991 übernahm er dann das Amt des Rennsportwartes im Hamburger Kanu Verband, daneben arbeitete er für 4 Jahre als offizieller Honorartrainer des HKV und führte noch für 5 Jahre als 1. Vorsitzender den Verein Hanseat Hamburg. In seiner 30jährigen Amtszeit als Kanu Rennsportwart organisierte er die Norddeutschen Kanu-Rennsport Meisterschaften, die mit wenigen Ausnahmen immer in Hamburg auf der Regattastrecke in Allermöhe stattfanden. Höhepunkte seiner Arbeit waren die Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Hamburg. Schon 1991 (erste gesamtdeutsche Meisterschaft) und 1996 war er maßgeblich an der Organisation beteiligt. Für die nächsten 4 Meisterschaften hatte Karl-Uwe Ebert die Gesamtleitung inne. Während der Jahre baute er ein kompetentes Regattateam auf. Gemeinsam mit Volkmar Schulze, Vero Köhler und Klaus Lehmann konnte er somit unter schwierigsten Bedingungen infolge der Corona Pandemie auch die 100. Deutsche Meisterschaft erfolgreich durchführen.
Sein Amt als Rennsportwart hat Uwe nun nach 30 Jahren seinen kommissarisch eingesetzten Nachfolger Arne Bandholz übergeben und freut sich darauf mit seiner Frau mehr Zeit zu verbringen.

Am Dienstag, den 30.11.2021 um 19 Uhr laden wir alle Seekajakfahrer*innen und solche, die es werden wollen, zum Auftakttreffen Seekajak Hamburg ein.

Wir, Anna Zorndt und Wolfhard Baader, sind zusammen Küstenbeauftragte im Hamburger Kanuverband (HKV). Wir kümmern uns für den HKV um Ausbildung und Revierangelegenheiten im Seekajakbereich. Unser Ziel ist es außerdem, euch Hamburger Seekajakfahrer*innen miteinander zu vernetzen und so Klönschnack, Wissensaustausch und vereinübergreifend organisierte Fahrten oder Workshops anzuregen.

Um herauszufinden, was eure Vorstellungen und Wünsche an uns als HKV Küstenreferent*innen sind, und was ihr noch für Ideen oder Fahrten- und Ausbildungsbedarf habt, möchten wir euch zu einem Treffen einladen. Meldet euch einfach an über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! mit Betreff "Auftakttreffen". Ihr bekommt dann kurz vor der Veranstaltung einen Link zugesendet. Kurz vor 19 Uhr könnt ihr euch dann einloggen - gern schon mit einem Punsch oder Glühwein dabei! :) Wir freuen uns auf euch! Ahoi, Anna Zorndt und Wolfhard Baader

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Ausschreibung Auftakttreffen

2. April Hamburg - Savoy-Kino
Die Kurzfilmreihe Best-of-Outdoor geht am 2. April im Hamburger Savoy-Filmtheater in die zweite Saison. Mit EISKAJAKFILM präsentiert die Reihe eine Produktion von Kajaklegende Olaf Obsommer. Der Film erzählt das unglaubliche Vorhaben eines Kajakteams die Wasserfälle im Norden Islands im Winter zu befahren. Mit dabei Extremkajak-Weltmeister Sam Sutton. Am bekannten Goðafoss gelingt dem Quartett u.a. die Erstbefahrung des 14 Meter hohen Hauptfalls im Winter. Gezeigt werden waghalsige Befahrungen in bizarr winterlicher Eislandschaft. Weitere Sportarten der Tour: Bergsteigen, Downhill-Skateboard, Bike-Trial, Ski und Base-Jumping. Im rund 2-stündigen Programm warten außergewöhnliche Abenteuer, sensationeller Sport und bildgewaltige Eindrücke von den schönsten Plätzen für Outdoorsport auf Euch. Drehorte: Nepal, Georgien, Island, Spanien und die Alpen.
Foto: Michael Neumann

Was? Instruktor-Ausbildung Stand-Up-Paddling nach Richtlinien des Deutschen Kanu Verbands mit insgesamt 18 LE (Basis Modul I) Wer? Erwachsene (ab 18 Jahren) mit fortgeschrittenen Erfahrungen auf dem SUP, Trainer/Innen und ÜbungsleiterInnen aus dem Kanubereich mit fortgeschrittenen SUP-Erfahrungen (Mindest-/Maximalteilnehmerzahl pro Lehrgang 10 Personen)

Wo? Gewässer: Alster und deren Seitenarme, Treffpunkt Bootshaus Alster-Canoe-Club e.V., Ludolfstrasse 15, 20249 Hamburg (Parkplätze stehen eingeschränkt zur Verfügung)

Wann? Samstag, 09.04. bis Sonntag 10.04.2022 jeweils 9-18 Uhr

             Samstag, 14.05. bis Sonntag 15.05.2022 jeweils 9-18 Uhr

             Samstag, 24.09. bis Sonntag 25.09.2022 jeweils 9-18 Uhr

Voraussetzungen: Mindestalter 18 Jahre; sichere Beherrschung des SUP-Boards und -Paddeltechniken; SUP-Erfahrung in verschiedenen Gewässerarten; ausreichende Kenntnis in Materialkunde (dieser Lehrgang ist nicht an SUP-Neulinge bzw. SUP-Anfänger gerichtet)

ACHTUNG: Auf Basis des Hygienekonzepts unterliegt die Teilnahme der 2G-Regel (es gelten die zum Veranstaltungstermin aktuellen Corona-Vorschriften der Stadt Hamburg, des Hamburger Sport Bund und des Alster Canoe Club e.V.

Hier geht es zur Ausschreibung: pdf SUP-Instruktor 2022

Ausschreibung:

Ausbildung zum SUP-Instruktor DKV (Basis Modul I) Download Ausschreibung

Was?
Instruktor-Ausbildung Stand-Up-Paddling nach Richtlinien des Deutschen Kanu Verbands mit
insgesamt 18 LE (Basis Modul I)
 
Wer?
Erwachsene (ab 18 Jahren) mit fortgeschrittenen Erfahrungen auf dem SUP, Trainer/Innen und
Übungsleiter*innen aus dem Kanubereich mit fortgeschrittenen SUP-Erfahrungen
 
Wo?
Gewässer: Alster und deren Seitenarme, Treffpunkt Bootshaus Alster-Canoe-Club e.V.,
Ludolfstrasse 15, 20249 Hamburg (Parkplätze stehen eingeschränkt zur Verfügung)
 
Wann?
Samstag, 26.06.2021 bis Sonntag, 27.06.2021 jeweils um 09:00-18:00 Uhr Download Anmeldung Juni
Samstag, 24.07.2021 bis Sonntag, 25.07.2021 jeweils um 09:00-18:00 Uhr Download Anmeldung Juli
(Mindest-/Maximalteilnehmerzahl pro Lehrgang 10 Personen)
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Das eFB wurde geschaffen, um eine leichtere Pflege und bessere Auswertbarkeit der Fahrtendokumentation der Mitglieder zu erhalten. Ein wesentlicher Wunsch wurde dabei umgesetzt; die zentrale Speicherung der Daten nach den Vorgaben des Datenschutzgesetzes um die Reduzierung der in den vielen Vereinen bestehenden unterschiedlichen Speicher- und Verarbeitungsverfahren.

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Liebe Vereine und Einzelmitglieder
wir möchten Euch herzlich zum HKV-Anpaddeln 2022 einladen. Es handelt sich um eine im DKV-Programm eingetragene Gemeinschaftsfahrt, die um das Kanuheim in Barum stattfinden soll.
Wie Ihr der Ausschreibung entnehmen könnt, gibt es eine Vorfahrt nach Barum, die am Samstag, 09. April 2022 um 08:00 Uhr ab Bootshaus der Niederdeutschen Wanderpaddler startet. Wer am Sonntag von Barum aus nach dem Anpaddeln nicht zurück zu NW paddeln möchte, kann sich den begrenzten Plätzen einer Rücktransports-Fahrgemeinschaft anschließen.
Das Anpaddeln selbst ist dann am 10. April 2022, mit Start um 11:00 Uhr ab Kanuheim Barum.
Hier bieten wir 2 Tourvarianten an, die in ihren Ansprüchen unterschiedlich sind.
So ist hoffentlich für Euch Alle ein schönes Angebot dabei!
Helfende Hände werden natürlich immer gern gesehen, daher hängt diesem Schreiben auch noch der Aufruf einer Gemeinschaftsarbeit an zwei Terminen (26. März 22 und 02. April 22) an.
Natürlich haben wir „Corona im Blick“ und orientieren uns an den für Hamburg und für Niedersachsen geltenden Landes-Verordnungen und an unserem eigenen Wunsch, uns Alle gesund zu erhalten.
Bitte beachtet die jeweiligen Anmeldeschlüsse.
Greift daher fix zur Mail und meldet Euch (an). 
 
 

Mit tiefer Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod unseres langjährigen Präsidenten Reinhard Ranke erhalten, der nach schwerer Krankheit gestern Abend im Kreis seiner Familie gestorben ist. 

Reinhard war vom 20.05.2008 bis 23.06.2020 Präsident des Hamburger Kanu-Verbandes e.V.

Er hat sich nicht nur regional, sondern immer auch national dafür eingesetzt, große sportliche Ereignisse nach Hamburg zu holen.

Durch seine organisatorische Mitwirkung für die 100-jährige Jubiläumsfeier des DKV im Jahr 2014 haben wir Hamburger ein großartiges freizeitsportliches Programm angeboten, das den aus ganz Deutschland angereisten Kanuten bis heute in schöner Erinnerung geblieben ist.

In den Jahren 2014 und 2018 unterstützte Reinhard die Ausrichtung der Deutschen Kanu-Rennsportmeisterschaften in Allermöhe, auch der Kanu Polo Bundesländervergleichskampf im Hamburger Stadtpark konnte im vergangenen Jahr als großer Erfolg verbucht werden.

Der Para-Kanusport wurde Reinhard zur Herzensangelegenheit, den er als Ressortleiter seit 2018 auch auf Bundesebene im DKV vertreten hat. Allermöhe etablierte sich durch ihn zum Stützpunkt für Para-Kanu.

Darüber hinaus beteiligte Reinhard sich aktiv an für uns Paddler wichtigen Gremien, wie der HSB-Wassersportkommission und dem HSB Hauptausschuss. 

Trotzdem hatte er stets ein offenes Ohr für die alltäglichen Anliegen aller Kanuten wie auch für die Nachbarn und Stellplatzmieter um das Kanu-Wanderheim „Barum“. 

 

Wir alle werden Reinhard sehr vermissen!

Unser Mitgefühl in dieser Zeit gilt seiner Familie, insbesondere seiner Frau Ilona und seinem Sohn Timo.

 

Andrea Sönnichsen-Enders 

Präsidentin 

 

Liebe Hamburger Kanufamilie,

wie Sie/Ihr der aktuellen Berichterstattung mit Sicherheit entnommen habt, haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auch den Kanubetrieb in den Vereinen und im Verband komplett im Griff.
Unsere individuellen Sportinteressen müssen hier vernünftigerweise zurückstehen.
Mit Allgemeinfügung vom 15.3.2020 hat der Hamburger Senat die Restriktionen nochmals verschärft. 

Seit gestern ist der gesamte Sportbetrieb in öffentlichen oder vereinseigenen Anlagen untersagt!! Von der Schließung betroffen sind in unserem Fall sämtliche vereinseigene Räume und Außenanlagen. Das beinhaltet auch Umkleiden, Toiletten und vereinseigene Wasserzugänge / Steganlagen. Damit ist leider auch der individuelle Sportbetrieb nicht mehr möglich. Das Verbot gilt zunächst bis zum 30.4.2020!!! Wir bitten eindringlich, dieser bußgeldbewehrten Anweisung Folge zu leisten.

Wir sind in engem Kontakt mit dem Hamburger Sportbund und dem Deutschen Kanu-Verband und werden schnellstmöglich informieren, wenn sich die Situation verändern sollte. Für das Landesleistungszentrum Allermöhe gibt es folgende Auswirkungen:

▪ Alle gemeinsamen Trainingsmaßnahmen der einzelnen Trainingsgruppen im Leistungszentrum in Allermöhe sind bis auf Weiteres abgesagt.                                            

▪ Das Leistungszentrum Allermöhe ist bis auf Weiteres für jeglichen Sportbetrieb gesperrt. Ausnahmen sind nur nach vorheriger Antragsstellung durch den Verband und Vorliegen einer schriftlichen Genehmigung des Landessportamt möglich.                 

▪ Die Schließanlage des Leistungszentrums ist deaktiviert, so dass kein unberechtigter Zugang möglich sein wird. 

Wir wollen damit die Bestrebungen der Bundesregierung, des Hamburger Senats und aller übergeordneten Sportorganisationen aktiv unterstützen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, unseren Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie leisten und erreichen, dass kein Sportler, Trainer oder Funktionär einer unnötigen Gefahr ausgesetzt wird.

Barum: Keine Übernachtung im Kanuwanderheim, auf dem  Zeltplatz und in Wohnwagen und Wohnmobilen bis 18. April 2020 erlaubt.
Für Barum gilt die niedersächsische Verordnung vom 17.03.2020: 
1. Betreibern von Beherbergungsstätten und vergleichbaren Angeboten, Hotels, Campingplätzen, Wohnmobilstellplätzen sowie privaten und gewerblichen Vermietern von Ferienwohnungen, von Ferienzimmern, von Übernachtungs-und Schlafgelegenheiten und vergleichbaren Angeboten ist es untersagt, Personen zu touristischen Zwecken zu beherbergen. Diese Weisung gilt ab sofort bis einschließlich Sonnabend, den 18. April 2020. Eine Verlängerung ist möglich.
 


Präsidium des Hamburger Kanu-Verbandes

Den letzten Renntag der Para Kanu WM krönte Edina Müller, Hamburger KC, mit einem zweiten Platz in der Kl 1. Sie selbst sagte nach dem Rennen überglücklich: „ Ich bin sofort ins Rennen gekommen, hatte einen tollen Start.“ Auch André Brendel, der Bundestrainer, war nach dem Rennen voller Lob für die Athletin, die sofort nach der Babypause wieder den Anschluss an die Weltspitze gefunden hat: „Edina ist ein ganz starkes Rennen gefahren. Sie hat von Anfang an die Ukrainerin Mazhula, immerhin Weltmeisterin 2018, unter Druck gesetzt. So nach der Pause wieder zurückzukommen, zeigt, wieviel Potential noch drin steckt im Hinblick auf die Paralympics 2020 in Tokio.“ Edina Müller holte mit diesem Erfolg auch den Quotenplatz für Deutschland in der Startklasse Kl 1. Tokio wäre dann die vierte Paralympics Teilnahme für die 36-jähirge Rollstuhlfahrerin. Sie nahm zweimal im Wheelchairbasketball mit Erfolg(Gold- und Silbermedaille) teil, und gewann in Rio die Silbermedaille im Kajak. Ebenfalls einen Quotenplatz für Tokio holte sich Tom Kierey, KC Borussia Berlin, in der Startklasse Kl 3. Er wurde im A-Finale Achter. André Brendel dazu: „Tom Kierey hat sich gut verkauft, und den Quotenplatz erreicht. Der Trainingsrückstand durch die Berufsbedingte Pause war in der schnellsten aller Startklassen nicht kurzfristig wettzumachen. Doch für das nächste Jahr sehen die Planungen so aus, dass Tom Kierey sich im Betrieb freistellen lassen kann, um sich voll auf die Paralympics zu konzentrieren.“ Der Silbermedaillengewinner von Rio musste auf Grund seiner Ausbildung als Bootsbauer nicht nur eine Wettkampfpause einlegen, sondern konnte nur noch in sehr reduziertem Umfang trainieren. Ein Problem, dass viele Para Kanuten haben, die Vollzeit berufstätig sind. In der Startklasse Kl 2 kam Ivo Kilian vom Halleschen KC 54 auf einen neunten Platz im A-Finale. Mit diesem Ergebnis ist der 42-jährige überhaupt nicht zufrieden. Er fand dafür drastische Worte. „Ich ärgere mich sehr, dass ich nicht an die Zeiten aus Vorlauf und Halbfinale anknüpfen konnte. An den Bedingungen lag es sicher nicht.“ Der Bundestrainer sah es ähnlich und meinte dazu: „ Ivo Kilian kam diesmal nicht richtig in sein Rennen. Vorlauf und Halbfinale waren deutlich besser. Vor allem die Dynamik fehlte.“ Insgesamt erreichten die Para Kanuten der deutschen Nationalmannschaft bereits vier Quotenplätze für die Paralympics 2020. Damit sind die deutschen Para Kanuten in vier von den sechs möglichen paralympischen Startklassen vertreten. In den Startklassen Kl 2 und Vl 3 der Männer und Kl 3 der Damen wird das noch im nächsten Jahr bei der Weltmeisterschaft der Para Kanuten in Duisburg auf der Wedau möglich.
Neben der Silbermedaille von Edina Müller im paralympischen Kajak konnten die deutschen Para Kanuten noch zwei Silbermedaillen in der Vl 1 durch Esther Bode, Hamburger KC, und Peter Happ, VfK Wuppertal, erkämpfen. Dazu kommen noch A-Final-Teilnahmen von Anja Adler und Ivo Kilian, beide Hallescher KC 54, Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein, Tom Kierey, KC Borussia Berlin, und Felicia Laberer, Aktiv e.V. Stahnsdorf, die das B-Finale erreicht hatte. „Insgesamt bin ich mit der Vorstellung der gesamten Mannschaft sehr zufrieden. Wir haben mehr erreicht, als noch im Frühjahr zu erwarten war. Alle haben hervorragend trainiert und konnten hier in Szeged ihre Leistungen abrufen. Vier Quotenplätze bereits jetzt zu haben, erleichtert die Vorbereitung auf die nächste Saison und die Paralympics natürlich sehr.“ Sagte der Bundestrainer abschließend.
Christel Schlisio / Bilder: von Angelika Kriszka und Martina Tirolf
Bild oben Niko Classen (Ressort Parakanu Hamburger Kanu Verband), Edina Müller (Hamburger Kanu Club), Arne Bandholz (Trainer HKV und HKC) , Esther Bode (Hamburger Kanu Club), Bild Mitte: Edina Müller, Bild unten: Esther Bode

Die 11. Deutschen Meisterschaften der Parakanuten auf dem Brandenburger Beetzsee, zusammen mit den 101. Deutschen Meisterschaften der Kanurennsportler, gingen mit dem Verfolgungsrennen zu Ende. Bei diesem Rennformat starten die Paddler in vorher berechneten Zeitabständen, die ihrem Leistungsvermögen entsprechen. Der langsamste Paddler startet zuerst, und der schnellste zuletzt. Männer und Frauen, im Va´a und im Kajak, fahren gemeinsam. Es gewinnt der, der zuerst über die Ziellinie fährt. Und das war in diesem Jahr Anja Adler, SV Parakanu Halle. Mit ihrem Sieg gewinnt die 33-jährige Rollstuhlfahrerin auch den Deutschland-Cup als erfolgreichste Parakanutin dieser Meisterschaften. „Das ist ein schöner Abschluss einer wirklich anstrengenden Saison. Ich habe die ganze Stimmung hier, die Anfeuerungsrufe der Zuschauer und die Siegerehrungen vor vollen Rängen sehr genossen. Jetzt brauch ich erst mal eine Pause zur Regeneration.“ sagte die Vierte der Paralympics, der WM und der EM.  Sie gewann dieses Rennen vor ihrem  Vereinskameraden Anas Al ,Khalifa und dem Fahrer des Kanuring Hamm, Felix Höfner. Diese belegten auch die weiteren Plätze im Deutschland-Cup. Durch ihren Doppelstart im Kajak und im Va´a kam die Studentin auf insgesamt drei Siege bei den Deutschen Meisterschaften.

Das Rennen der Herren im Kajak sah in den verschiedenen Startklassen Eric Kilank, ESV RAW Cottbus, in der KL 3, Felix Höfner vom Kanuring Hamm in der Kl2 und Anas Al Khalifa in der Kl1 als Sieger. Der 17-jähirge Felix Höfner sagte nach seinem Rennen: „Mit meinen Zeiten hier bin ich ganz zufrieden. Ich sehe, dass das Training wieder funktioniert. Meine lange Pause durch verschiedene Krankenhausaufenthalte im Winter konnte ich wohl gut kompensieren.“ Anas Al Khalifa gewann auch die Startklasse Vl2 im Va´a. Den Va´a der Startklasse Vl 3 gewann Maik Polte, ebenfalls SV Halle Parakanu. In dem Va´a Rennen gewann Peter Happ, VfK Wuppertal, die Startklasse Vl1. Er war mit seinen Rennen recht zufrieden: „Nach der längeren Krankheitspause sind meine Zeiten doch ganz gut. Ich werde für die nächste Saison, mit der Heim-WM in Duisburg, wieder in das Renngeschehen einsteigen.“ Sagte er nach den Rennen. Happ war 2018 Weltmeister in dieser leider noch nicht-paralympischen Startklasse gewesen.

Bei der dritten Auflage der Rennen der offenen Startklasse gab es auf Grund der guten Meldeergebnisse erstmals eigene Rennen für Männer und Frauen. Bei den Männern gewann Max Grumbach vom Halleschen KC 54 knapp vor zwei Fahrern vom PCK Wassersport Schwedt. Das Damen-Rennen gewann Viktoria Tippelt von der KRV Hof vor Joice Kreft vom KT Berlin und Stephanie Gebhardt vom FC Hof. In der offenen Startklasse können Menschen mit Einschränkungen, die nicht im System der ICF klassifizierbar sind, melden. So starten hier aktuell stark sehbehinderte Menschen wie Viktoria Tippelt oder Menschen geistiger Behinderung.

Am Freitag Abend bescherte der Mix-Zweier, bei dem Parakanuten mit Kanuten zusammen im Boot sitzen, bereits einen spannenden Zieleinlauf. Hinter den Siegern Edina Müller/Jakop Thordsen kam das Hofer Boot Tippelt/Tippelt auf Rang zwei und Hoppe/Neupert vom Halleschen KC 54 auf Rang drei.

Erfolgreichster Verein der Meisterschaften war der SV Halle Parakanu. Insgesamt waren Parakanuten aus neun Vereinen nach Brandenburg gekommen. Die Fahrer der Parakanu Nationalmannschaft hatten nach der anstrengenden internationalen Saison nur für ausgewählte Rennen gemeldet, so wie Edina Müller. Die frisch gebackene Europameisterin der European Games in München und Paralympics-Siegerin startete nur im Mix-Zweier und im Einer-Rennen. Diese gewann sie beide auch.

Die Revanche für die WM glückte Edina Müller bei ihrem Rennen in München. Sie wurde Europameisterin vor der Italienerin de Paolis und der amtierenden Weltmeisterin Maryna Mazhula aus der Ukraine. Von Beginn an setzte sich Müller in der Startklasse Kl 1 an die Spitze und konnte diese auch bis ins Ziel ausbauen. „Es ist super aufgegangen. Ich konnte wirklich alles umsetzen.“ So Edina Müller nach ihrem Rennen. Der Bundestrainer Andre Brendel war voll des Lobes über die Leistung der 38-jährigen vom Hamburger KC.
„Es war total klasse, was heute alle hier abgeliefert haben. Der Europameistertitel ist natürlich das Sahnehäubchen obendrauf.“ Sagte Brendel nach den Rennen aller fünf Finalisten am heutigen Sonntag. Anja Adler wurde wieder einmal undankbare Vierte in der Startklasse Kl 2. Nach ihrem Rennen lag die 33-jährige erst eine Weile am Steg, um dieses Ergebnis zu verdauen. Später konnte die Paddlerin vom SV Halle Parakanu es jedoch gut einordnen: „ Ich bin hier ein super Rennen gefahren, war voll auf mich konzentriert. Ich werde im Winter weiter hart arbeiten, und im nächsten Jahr können sich die anderen warm anziehen.“ Lautete ihre Kampfansage für die nächste Saison. Sie kam hinter den Booten aus Großbritannien und Ungarn ins Ziel. „So nah war Anja Adler in diesem Jahr noch nie an der Ungarin dran.“ Lautete die Analyse des Bundestrainers dazu.
Die Enttäuschung nach dem vierten Platz in der Kl 3 saß tief bei Felicia Laberer. Sie hatte einen sehr schnellen Start versucht, wodurch sie jedoch in den Startschuh fuhr. Das kostete die 21-jährige vom SC Berlin Grünau fast eine halbe Bootslänge, die sie auch mit einem tollen Rennen über die Strecke in der schnellsten Damen-Startklasse nicht mehr aufholen konnte. Der Sieg ging an Großbritannien vor Frankreich. „Es ist schade, dass Felicia Laberer gerade hier diese Erfahrung am Start machen musste.“ So der Bundestrainer nach dem Rennen.
In der Startklasse Kl 1 der Männer kam Anas Al Khalifa auf einen hervorragenden fünften Platz ein. Dies ist die bisher beste Platzierung bei internationalen Wettkämpfen des 29-jähirgen Paddlers vom SV Halle Parakanu.
Nächstes Jahr geht es bei der Heim-Weltmeisterschaft in Duisburg Ende August bereits um die ersten Tickets für die Paralympics 2024 in Paris.

Text und Fotos 1 und 2 von links: Christel Schlisio 

Foto rechts: Anne Lehmann

Die Parakanutinnen erringen Gold, Silber und Bronze
Der erste Finaltag der deutschen Parakanuten verlief überaus erfolgreich. Die Damen gewannen einen kompletten Medaillensatz bei den European Championships in München.
Die Damen in der Startklasse Vl 1, Lillemor Köper und Esther Bode, fuhren ein souveränes Rennen, das am Ende Lillemor Köper für sich entschied. Beide hoch Querschnitts-gelähmte Sportlerinnen vom Hamburger KC holten sich damit Gold und Silber. Lillemor Köper sagte: „ Mein eigentliches Rennboot ist noch auf dem Weg zurück nach Deutschland. Im Ersatz-Boot mussten einige Umbauten vorgenommen werden. Es fühlt sich trotzdem noch anders an. Daher bin ich sehr zufrieden mit dem Rennen.“ Zufrieden war auch Esther Bode, da sie diesmal gut über die Strecke kam. „ Ich freue mich total, dass beide ihre Bestleistungen von den Weltmeisterschaften bestätigen konnten.“ Sagte Bundestrainer Andre Brendel zu den Erfolgen.

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