Kanurennsport

Jamie Benkenane, vom HANSEAT V. f. W. wechselt als erster Sportler aus Hamburg, auf Grund von besseren Trainingsmöglichkeiten an den Bundesstützpunkt Berlin. Hier kann er im großen Team mit Canadier-Sportlern ein intensives Training absolvieren. Jamie wird auch zukünftig für Hamburg, seinen Heimatverein dem HANSEAT, auf Regatten an den Start gehen.
K.U. Ebert

Hamburg - Corona-Cup 2020

Am Sonntag, den 13.09. 2020 fand auf der Regattastrecke Allermöhe und im Leistungszentrum Rudern-Kanu ein sogenannter „Corona-Cup“ für die Hamburger Kanu-Jugend, für 10 bis 18jährige, als Kanumehrkampf statt. Aus diversen Vereinen kamen die Sportler. Auf dem Wasser paddelte jeder in seiner Bootsklasse, Polo-, Abfahrts- oder Rennboot, eine 200 m Strecke. 2 athletische Übungen und ein anschließender Lauf, über 1400m beendete den offiziellen Wettkampf.
Die Sportler waren mit großem Einsatz und Begeisterung dabei. Anschließend konnte die Jugendlichen alle Bootstypen ausprobieren.
Ein Dankeschön den Initiatoren und Ausrichtern den Jugendwartinnen und Helfern vom HANSEAT. Unterstützung bekamen sie vom Regattateam des HKV.
Diverse Stimmen sagten, es muss im kommenden Jahr wiederholt werden.
K.U. Ebert

Parakanu - Plötzliches Ende der Saison

Weltcup in Szeged ohne deutsche Parakanuten
Im Trainingslager in Kienbaum reifte die Entscheidung, die allen sehr schwer fiel. Bundestrainer André Brendel verkündete es am Freitag: „Die deutsche Para Kanu Nationalmannschaft wird nicht, wie geplant, zum Weltcup nach Szeged reisen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass nicht nur die Hauptstadt Budapest, sondern auch noch weitere Regionen in Ungarn vom deutschen Außenministerium zum Risikogebiet wegen des Corona Virus erklärt wurden. Wir als Trainerteam haben mit der Mannschaft bereits die letzten Tage die Entwicklung beobachtet. Die Entscheidung fiel uns allen schwer, wurde aber im Sinne der Gesundheit der Mannschaft getroffen. Neben dem Infektionsrisiko auf der Reise und vor Ort hat auch die Möglichkeit der 14-tägigen Quarantäne nach der Rückkehr unsere Entscheidung beeinflusst. Dies wäre für einige Mitglieder des Teams auf Grund ihrer beruflichen und persönlichen Situation so nicht vertretbar gewesen.“
Lillemor Köper, die ihren ersten Weltcup in Szeged gefahren hätte, und Esther Bode, beide vom Hamburger KC, hatten bereits im Vorfeld auf einen Start verzichtet. Beide starten in der Vl 1, der Startklasse mit den schwersten Beeinträchtigungen und sie gehören damit zur Hochrisiko-Gruppe. Die dritte Hamburgerin im Bunde, Edina Müller, musste ebenfalls vorher absagen und sagte dazu: „Wir sind schon mit der Möglichkeit im Hinterkopf nach Kienbaum gefahren, dass der Weltcup für uns nur stattfindet wenn es absolut sicher ist. Ich persönlich musste vor 2 Wochen schon absagen, da meine Flüge für Liam, meinen Sohn, und Begleitung, die ich selbst tragen muss, storniert wurden und die Corona Tests vor Einreise wären für uns 3 noch dazu gekommen. Wir haben uns wahnsinnig auf diesen einen Wettkampf gefreut und uns mit diesem Ziel durch die Corona Krise gehangelt. Dass wir nun nicht fahren ist auf jeden Fall eine riesen Enttäuschung, aber wir tragen die Entscheidung des Trainers zu 100% mit.“ So wie Edina Müller hin und her gerissen ist mit der Entscheidung, geht es den anderen Sportlern in der Nationalmannschaft auch. Anja Adler vom SV Halle meint: „Das war sie nun, die Saison 2020.Sie verlief alles andere als geradlinig und war für alle Athleten eine Herausforderung. Eine Saison voll Höhen und Tiefen, mit Entbehrungen, harten Trainings, vielen neuen Erfahrungen. Nach über 2500 km paddeln endet sie aber nun leider ohne den erhofften Weltcup. Die Entscheidung ist mit Sicherheit auf Vernunft basierend, aber es tut unendlich weh nach der Absage der Paralympics nun doch keinen Wettkampf mehr zu bekommen. Die Form hat auf jeden Fall zu mehr als 100% gepasst und Trainingsergebnisse haben gezeigt in welche Richtung es gegangen wäre. Nun heißt es erstmal noch im Team ein schönes Trainingslager zu beenden, dann Akkus aufzuladen und erneut Anlauf nehmen für die neue Saison.“
Auch der jüngste Athlet im Team, Felix Höfner, WSG Kleinheubach, der zum ersten Mal im Trikot der Nationalmannschaft dabei gewesen wäre, schreibt: „Das "Corona" Virus ist unfair und dass habe ich drastisch gemerkt....Dank unserem neuen "Freund" wurde uns heute mitgeteilt, dass Deutschland nicht am Weltcup teilnehmen wird und ich somit auch nicht wie geplant das erste Mal international starten kann. Es ist vollkommen schade und traurig, so etwas mitgeteilt zu kriegen, wenn man einfach sich so darauf freut. Ich bin jetzt noch bis Mittwoch in Kienbaum und danach noch paar Tage Zuhause um auch so bisschen den Kopf frei zu kriegen und auch die Familie zu sehen.
Danach gehe ich hoffentlich wieder mit Motivation und Durchhaltevermögen ins Training in Leipzig um dann über den Winter gut durch zu kommen und für die neue Saison zu trainieren.“
Alle Sportler haben in diesem Jahr schwer mit den Einschränkungen im Training, wie gesperrte Krafträume oder fehlenden Rennen zu kämpfen. Dennoch betont auch Katharina Bauernschmidt vom WSV Niederrhein: „Wir haben uns als Team dazu entschieden, was zeigt, wie gut der Zusammenhalt einfach ist. Die Gesundheit jedes einzelnen ist sehr wichtig.“
Christel Schlisio
 
 
 
 
 

HKV Kentertermine Herbst 2020/ Frühjahr 2021

Alle Termine finden jeweils von 20-22 Uhr beim VAF in der Bertrand-Russel-Straße (Bahrenfeld) statt.

Die Boote müssen sauber sein.
 
Sonntag 15.11.20   fällt aus wegen COVID-19-Pandemie 
Samstag 28.11.20   fällt aus wegen COVID-19-Pandemie 
Samstag 16.1.21
Samstag 13.2.21
 
Spitze Boote bitte abkleben und keine Paddel mit Alu.-oder Stahlkante mitbringen.
 
Folgende Corona-Einschränkungen gibt es derzeit:
-Alle Wege sind mit Mundschutz zurückzulegen -Abstand 2,5m -Es ist nur jeder 3. Spind offen - Eine Teilnehmerliste ist zu führen
-Anmeldungen per Mail (Name der Teilnehmer, Verein und Termin) bitte an mich.
 
Änderungen sind (auch kurzfristig) möglich.
Anmeldung und Fragen:
Rolf Mühlhausen 
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

7 Goldene Regeln fürs SUP

Das SUP erfreut sich immer größer werdender Beliebheit. Eine große Menge an Sportler bedarf aber auch eines fairen Umgangs miteinander, mit dem zur Verfügung getellten Gerät und allem, was drumherum ist. Der HKV hat im Juli 2020 eine Empfehlung für das Verhalten beim SUPen herausgebracht.

Weiterlesen ...

Seite 1 von 2

© by EMU-Design 2014  // Joomla 2.5 Templates designed by Joomla Web Design   |    KONTAKT  |  KANU-FEED  |  IMPRESSUM  |  DATENSCHUTZERKLÄRUNG