Ressorts

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Kanusport

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Jugend

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Corona

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NEWS

Am Sonntag, den 13.09. 2020 fand auf der Regattastrecke Allermöhe und im Leistungszentrum Rudern-Kanu ein sogenannter „Corona-Cup“ für die Hamburger Kanu-Jugend, für 10 bis 18jährige, als Kanumehrkampf statt. Aus diversen Vereinen kamen die Sportler. Auf dem Wasser paddelte jeder in seiner Bootsklasse, Polo-, Abfahrts- oder Rennboot, eine 200 m Strecke. 2 athletische Übungen und ein anschließender Lauf, über 1400m beendete den offiziellen Wettkampf.
Die Sportler waren mit großem Einsatz und Begeisterung dabei. Anschließend konnte die Jugendlichen alle Bootstypen ausprobieren.
Ein Dankeschön den Initiatoren und Ausrichtern den Jugendwartinnen und Helfern vom HANSEAT. Unterstützung bekamen sie vom Regattateam des HKV.
Diverse Stimmen sagten, es muss im kommenden Jahr wiederholt werden.
K.U. Ebert

Weltcup in Szeged ohne deutsche Parakanuten
Im Trainingslager in Kienbaum reifte die Entscheidung, die allen sehr schwer fiel. Bundestrainer André Brendel verkündete es am Freitag: „Die deutsche Para Kanu Nationalmannschaft wird nicht, wie geplant, zum Weltcup nach Szeged reisen. Hintergrund der Entscheidung ist, dass nicht nur die Hauptstadt Budapest, sondern auch noch weitere Regionen in Ungarn vom deutschen Außenministerium zum Risikogebiet wegen des Corona Virus erklärt wurden. Wir als Trainerteam haben mit der Mannschaft bereits die letzten Tage die Entwicklung beobachtet. Die Entscheidung fiel uns allen schwer, wurde aber im Sinne der Gesundheit der Mannschaft getroffen. Neben dem Infektionsrisiko auf der Reise und vor Ort hat auch die Möglichkeit der 14-tägigen Quarantäne nach der Rückkehr unsere Entscheidung beeinflusst. Dies wäre für einige Mitglieder des Teams auf Grund ihrer beruflichen und persönlichen Situation so nicht vertretbar gewesen.“
Lillemor Köper, die ihren ersten Weltcup in Szeged gefahren hätte, und Esther Bode, beide vom Hamburger KC, hatten bereits im Vorfeld auf einen Start verzichtet. Beide starten in der Vl 1, der Startklasse mit den schwersten Beeinträchtigungen und sie gehören damit zur Hochrisiko-Gruppe. Die dritte Hamburgerin im Bunde, Edina Müller, musste ebenfalls vorher absagen und sagte dazu: „Wir sind schon mit der Möglichkeit im Hinterkopf nach Kienbaum gefahren, dass der Weltcup für uns nur stattfindet wenn es absolut sicher ist. Ich persönlich musste vor 2 Wochen schon absagen, da meine Flüge für Liam, meinen Sohn, und Begleitung, die ich selbst tragen muss, storniert wurden und die Corona Tests vor Einreise wären für uns 3 noch dazu gekommen. Wir haben uns wahnsinnig auf diesen einen Wettkampf gefreut und uns mit diesem Ziel durch die Corona Krise gehangelt. Dass wir nun nicht fahren ist auf jeden Fall eine riesen Enttäuschung, aber wir tragen die Entscheidung des Trainers zu 100% mit.“ So wie Edina Müller hin und her gerissen ist mit der Entscheidung, geht es den anderen Sportlern in der Nationalmannschaft auch. Anja Adler vom SV Halle meint: „Das war sie nun, die Saison 2020.Sie verlief alles andere als geradlinig und war für alle Athleten eine Herausforderung. Eine Saison voll Höhen und Tiefen, mit Entbehrungen, harten Trainings, vielen neuen Erfahrungen. Nach über 2500 km paddeln endet sie aber nun leider ohne den erhofften Weltcup. Die Entscheidung ist mit Sicherheit auf Vernunft basierend, aber es tut unendlich weh nach der Absage der Paralympics nun doch keinen Wettkampf mehr zu bekommen. Die Form hat auf jeden Fall zu mehr als 100% gepasst und Trainingsergebnisse haben gezeigt in welche Richtung es gegangen wäre. Nun heißt es erstmal noch im Team ein schönes Trainingslager zu beenden, dann Akkus aufzuladen und erneut Anlauf nehmen für die neue Saison.“
Auch der jüngste Athlet im Team, Felix Höfner, WSG Kleinheubach, der zum ersten Mal im Trikot der Nationalmannschaft dabei gewesen wäre, schreibt: „Das "Corona" Virus ist unfair und dass habe ich drastisch gemerkt....Dank unserem neuen "Freund" wurde uns heute mitgeteilt, dass Deutschland nicht am Weltcup teilnehmen wird und ich somit auch nicht wie geplant das erste Mal international starten kann. Es ist vollkommen schade und traurig, so etwas mitgeteilt zu kriegen, wenn man einfach sich so darauf freut. Ich bin jetzt noch bis Mittwoch in Kienbaum und danach noch paar Tage Zuhause um auch so bisschen den Kopf frei zu kriegen und auch die Familie zu sehen.
Danach gehe ich hoffentlich wieder mit Motivation und Durchhaltevermögen ins Training in Leipzig um dann über den Winter gut durch zu kommen und für die neue Saison zu trainieren.“
Alle Sportler haben in diesem Jahr schwer mit den Einschränkungen im Training, wie gesperrte Krafträume oder fehlenden Rennen zu kämpfen. Dennoch betont auch Katharina Bauernschmidt vom WSV Niederrhein: „Wir haben uns als Team dazu entschieden, was zeigt, wie gut der Zusammenhalt einfach ist. Die Gesundheit jedes einzelnen ist sehr wichtig.“
Christel Schlisio
 
 
 
 
 

Deutsche Meisterschaft im Kanu Polo

Auf der Deutschen Meitserschaft in Duisburg vom 28. - 31. August wurden die Herren vom Alster Canoe Club Deutsche Vizemeister. Mit einer hervorragenden Leistung im Halbfinale gegen Liblar und drei spannenden Finalspielen gegen den Kanusportverein Rothe Mühle aus Essen.

Para Kanuten starten erfolgreich bei den Europameisterschaften
Die junge deutsche Para Kanu Mannschaft fuhr gleich am ersten Tag der Europameisterschaften in Poznan (Polen) die ersten Podiumsplätze ein. Anja Adler erreichte in Va´a-Finale der Startklasse Vl 3 einen überragenden dritten Platz hinter den Fahrerinnen aus Russland und Ukraine. Die Fahrerin vom Halleschen KC 54 konnte sich auch direkt für das morgige Finale im Kajak der Startklasse Kl 2 qualifizieren. Esther Bode vom Hamburger KC wurde Erste im Va´a der Startklasse Vl 1. Es war das erste internationale Rennen der Hamburger Rollstuhlfahrerin, die erst im letzten Jahr mit Para Kanu angefangen hat. Sie sagte nach ihrem Rennen: „ Ich habe versucht, alle Vorgaben für diesen ersten Start umzusetzen. Mit der Zeit bin ich nicht ganz zufrieden, aber es war auch starker Gegenwind. Die Trainer und das gesamte Team haben mich hier super unterstützt“ Dieser wird für eine leichte Fahrerin wie Esther Bode im langen Va´a ( 7,30 Meter) dann schnell zum Problem. Im stark besetzten Feld der Damen im Va´a der Startklasse Vl 2 erreichte Katharina Bauernschmidt einen guten vierten Platz. Im Rennen der Kajak-Herren der Startklasse Kl 2 erreichte Ivo Kilian, Hallescher KC 54, nach einem überzeugenden Sieg im Halbfinale einen guten sechsten Platz. Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein, Felicia Laberer und Johannes Pietzsch, beide Aktiv e.V. Stahnsdorf, erreichten in ihren Vorläufen jeweils das Halbfinale. Bundestrainer André Brendel äußerte sich sehr zufrieden, vorallem mit dem Abschneiden der jungen Fahrer und Fahrerinnen, die hier ihr erstes internationales Rennen gut gemeistert haben. Er sagte weiter: „ Die erste Standortbestimmung für diese Saison fällt positiv aus.“

Kanuwanderheim Barum

 

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Deutscher Kanu-Verband e.V.

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